Ist das Wasser gesund, dann sind es auch seine Bewohner!
Kleines Lexikon
Was ist die Wasserhärte:
Die Härte des Wasser hängt vom Gehalt der im Wasser gelösten Salze ab. Der Wert der Karbonate und Hydrogenkarbonate ergibt die Karbonathärte (KH). Die Karbonathärte beinflußt den Ph-Wert und den Kohlendioxidgehalt. Weiter tragen Sulfate als Nichtkarbonate zum Gesamt Wasserhärtegrad °dGH bei. °dKH ist nur der Wert der Karbonathärte.
Tabelle Härtegrad: 04°dGH = sehr weich 08°dGH = weich 12°dGH = mittelhart 18°dGH = hart Darüber = sehr hart
Fische und Pflanzen: Die meisten Fische lassen sich im mittelharten bis harten Wasser halten. Pflanzen bevorzugen weiches bis sehr weiches Wasser. Ein Wert unter 3 °dGH sollte vermieden werden ( Praxisproblem ), da der Ph-Wert sonst zu stark absinkt. Härtegrad messen und ändern: Gemessen werden kann mit flüssigen Messreagenzien aus dem Zoogeschäft. Das senken oder heben des Härtegrades ist nicht ganz einfach. Zum Senken gibt es die Umkehr-Osmose-Anlage und heben des Wertes kann über Korallenbruch geschehen.
Elektrischer Leitwert: Die Wasserhärte beinflußt den elektischen Leitwert. Der Leitwert gibt an wie hoch die Anzahl elektrischer Ionen im Wasser ist. Aber er gibt nicht an ob die Karbonate oder die Nichtkarbonate seinen Wert bestimmen, daher kann er uns nur sagen ob alles in Ordnung ist aber nicht was wir tun sollen wenn der Wert mal nicht stimmt.